Illumi

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Landingpage oder Website

Für eine Anzeige mit einer Aufgabe — Anruf, Anfrage, Kauf einer Sache — gewinnt fast immer die Landingpage, weil man dort nur eines tun kann. Die Website gewinnt, wenn Menschen stöbern, vergleichen oder Sie prüfen wollen. Die Frage ist nicht, was schöner ist, sondern was der Besucher tun soll.

Eine Aufgabe
Landingpage
Stöbern und Vergleichen
Website
Entscheidend
Die Messung
Zusammen
Oft das Beste

Zuerst

Was eine Anzeige verliert, die auf die Startseite führt.

Die Startseite ist dafür gebaut, allen alles zu erklären. Wer auf eine Anzeige für eine bestimmte Sache geklickt hat, will nicht alles — er will das, worauf er geklickt hat.

Das Versprechen geht verlorenDie Anzeige sagt „Dachreparatur in drei Tagen“, und die Seite begrüßt mit „Willkommen“ und zehn Leistungen. Der Mensch muss selbst suchen, weshalb er gekommen ist — und viele tun es nicht.
Das Menü ist ein LeckJeder Link im Menü ist eine Tür hinaus aus dem, wofür Sie zahlen. Wer über eine Anzeige kommt, beginnt zu stöbern — und vergisst, warum er gekommen ist.
Zu viel AuswahlGibt es auf einer Seite acht Dinge zu tun, wird das eine schwerer. Eine Landingpage hat eine Aktion, an mehreren Stellen wiederholt.
GeschwindigkeitDie Startseite trägt alles: Slider, Animationen, Bereiche für jeden. Auf dem Handy über mobile Daten ist das der Unterschied zwischen jemandem, der wartet, und jemandem, der zurückgeht.
Die Messung verschwimmtFührt die Anzeige auf eine Seite, von der aus man überallhin kommt, lässt sich schwer sagen, was sie genau bewirkt hat. Auf der Landingpage gab es entweder eine Anfrage oder nicht.
Die Botschaft passt nichtDie Worte in der Anzeige und auf der Seite sollten dieselben sein. Passen sie, spürt der Mensch, dass er richtig ist. Passen sie nicht, geht er, ohne sagen zu können, warum.

Ehrlich

Wann die Website die bessere Wahl ist.

Die Landingpage ist nicht die Antwort auf alles. Bei manchen Anzeigen steht sie eher im Weg.

Menschen suchen Sie beim NamenWer Ihren Firmennamen eintippt, will Sie prüfen — Adresse, Team, erledigte Arbeit. Dafür ist die Website genau der richtige Ort.
Sie verkaufen viele DingeEin Shop mit Tausenden Produkten baut nicht für jedes eine Seite. Die Anzeige führt direkt zum Produkt oder zur Kategorie, und die Website übernimmt die Aufgabe der Landingpage.
Die Entscheidung dauert WochenBei teuren Leistungen und im B2B-Geschäft entscheidet niemand anhand einer Seite. Man stöbert, vergleicht, kommt wieder. Die Website gibt dafür Stoff.
Sie wollen Sichtbarkeit in der SucheEine Landingpage ist meist absichtlich vor Google verborgen. Sollen Menschen Sie auch ohne Werbung finden, brauchen Sie eine Website mit Seiten, die ranken.
Die Kampagne dreht sich um die MarkeEine Anzeige, die sagt, wer Sie sind, statt eine bestimmte Aktion zu verlangen, führt gut auf die Startseite. Dafür ist sie da.
Oft — beidesDie häufigste funktionierende Lösung: eine Website, die jahrelang lebt, und Landingpages für einzelne Kampagnen. Nicht „entweder — oder“, sondern „was wofür“.

Woran man es erkennt

Wie Sie erkennen, was funktioniert, ohne zu raten.

Meinungen zur Seite sind kostenlos und nutzlos. Nützlich sind Zahlen — und die gibt es nur, wenn ab dem ersten Tag gemessen wird.

01

Die Aktion messen, nicht die Besuche

Klicks kosten Geld, Anfragen bringen Geld. Die Zahl der Besucher sagt, wie viel Sie gezahlt haben, die Zahl der Anfragen, was Sie dafür bekommen haben.

02

Kosten pro Anfrage ausrechnen

Die Werbeausgaben geteilt durch die Zahl der Anfragen. Die einzige Zahl, mit der sich zwei Seiten fair vergleichen lassen — egal, wie schön sie sind.

03

Der Fünf-Sekunden-Test

Zeigen Sie jemandem die Seite fünf Sekunden lang und verdecken Sie sie dann. Kann er nicht sagen, was Sie anbieten und was er tun soll, hat die Seite ihre Aufgabe nicht erfüllt.

04

Immer nur eine Sache ändern

Ändern Sie Überschrift, Foto und Formular auf einmal und das Ergebnis wird besser, wissen Sie nicht, was geholfen hat. Eines nach dem anderen, mit genug Zeit dazwischen.

05

Zeit geben

Ein paar Tage mit wenigen Besuchen beweisen nichts. Entschieden wird, wenn genug Menschen da waren, dass es kein Zufall ist.

06

Eine Danke-Seite

Eine eigene Seite, auf der der Besucher nach dem Absenden landet. Sie ist der sicherste Weg, damit die Werbeplattform weiß, welcher Klick zu einer Anfrage geführt hat — siehe Analytics und Tracking.

Hinweis

Die Fehler, die das Budget auffressen.

Keiner davon zeigt sich in der Anzeige selbst. Sie zeigen sich auf der Rechnung.

Eine Seite für alle AnzeigenDrei verschiedene Anzeigen für drei verschiedene Leistungen führen auf dieselbe Seite. Jede Anzeige verspricht eines, die Seite spricht über alle drei.
Ein Formular mit zehn FeldernJedes Feld, das für das erste Gespräch nicht nötig ist, ist ein Grund, es nicht auszufüllen. Name und Telefonnummer reichen für den Anfang.
Kein TrackingDie Anzeigen laufen wochenlang, das Geld wird ausgegeben, und niemand weiß, was die Anfragen gebracht hat. Tracking kommt vor dem Start, nicht danach.
Langsam auf dem HandyEin großer Teil der Anzeigenklicks kommt vom Handy. Eine Seite, die nur am großen Bildschirm im Büro geprüft wurde, ist nur halb geprüft.
Versteckte TelefonnummerBei Leistungen, bei denen Menschen lieber anrufen, muss die Nummer sofort sichtbar sein und mit einem Tippen wählbar.
Eine Seite ohne EndeDie Landingpage, die nie aufhört — jeden Monat kommt etwas dazu. Je mehr sie wächst, desto mehr gleicht sie der Startseite, vor der man geflohen ist.

Fragen

Kurze Antworten.

Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, rufen Sie an — wir antworten auch telefonisch.

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Was ist eine Landingpage?

Eine einzelne Seite, gebaut für eine Anzeige oder Kampagne und für eine Aktion: Anruf, Anfrage, Anmeldung, Kauf. Kein Menü und nichts, was ablenkt.

Der Unterschied zur Website liegt nicht in der Größe, sondern in der Aufgabe. Die Website erklärt allen alles, die Landingpage will von einem Menschen eine Sache.

Kann ich Anzeigen auf die Startseite meiner Website leiten?

Ja, und bei Markenanzeigen ist das richtig. Bei einer Anzeige mit konkretem Angebot verliert die Startseite aber fast immer — der Mensch muss selbst suchen, worauf er geklickt hat.

Ein Mittelweg ist eine Unterseite der Website für genau diese Leistung — sofern sie genau das sagt, was die Anzeige sagt.

Soll eine Landingpage bei Google erscheinen?

Meist nicht. Sie ist für Menschen gemacht, die über Anzeigen kommen, und wiederholt oft Inhalte der Website — deshalb wird sie bewusst vor Suchmaschinen verborgen.

Die Ausnahme: Die Seite ist wirklich eigenständig und nützlich. Dann kann sie sichtbar bleiben, aber das wird vorab entschieden.

Wie viele Landingpages brauche ich?

Eine für jedes eigene Angebot, auf das Sie Anzeigen leiten. Drei Leistungen mit drei verschiedenen Anzeigen — drei Seiten.

Eine Seite für alles vereint die Nachteile beider Welten: Sie ist weder Website noch Landingpage.

Woran erkenne ich, ob eine Landingpage funktioniert?

An den Kosten pro Anfrage: Werbeausgaben geteilt durch eingegangene Anfragen. Verglichen wird mit der vorherigen Seite oder einer anderen Version derselben.

Die Zahl der Besucher ist kein Maßstab — sie zeigt, wie viel Sie gezahlt haben, nicht, was Sie bekommen haben.

Kann eine Seite für Werbung und Suche zugleich funktionieren?

Manchmal — wenn es eine echte Leistungsseite mit klarer Antwort, einer Hauptaktion und nichts Überflüssigem ist. Solche Seiten funktionieren oft auch gut als Landingpages.

Verlangt die Anzeige aber, Menü und alles Nebensächliche zu entfernen, kommen sich die beiden Aufgaben in die Quere, und es ist besser, sie zu trennen.

Passende Leistungen

Was sonst noch dazugehört.

Selten bleibt es bei einer Sache. Diese Leistungen gehören meist dazu — und warum.

Nächster Schritt

Sehen wir uns an, wohin Ihre Anzeigen führen.

Schicken Sie uns die Adresse der Seite, auf die Ihre Anzeigen führen. Wir sagen Ihnen, was sie verliert und ob sich eine eigene Landingpage lohnt — ehrlich.

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